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Wilde Tiere im Handwerk- und Heimatmuseum

 

 

Von einem auf den anderen Tag hat sich in unserem Museum einiges verändert:

 

Wilde Tiere haben Einzug gehalten.

 

Wie konnte das geschehen, und ist dadurch an den Museumseinrichtungen etwas beschädigt worden? Erste sofortige Kontrollen ließen keine Beschädigungen erkennen. Auch gründliche Nachforschungen zeigten keine Unregelmäßigkeiten. Aber zu unserer Überraschung mussten wir erkennen, dass jedes der eingedrungenen Tiere seinen von der Natur zugewiesenen Platz eingenommen hatte.

 

Doch nun fort mit aller Dramatik. Richtig ist: Vor längerer Zeit haben wir mehrere präparierte wilde Tiere geschenkt bekommen. Von Anfang an war es unser Bestreben, diese Tiere in einer ansprechenden Form zur Schau zu stellen. Aber, wer unser Museum kennt, der weiß, dass dafür leider der Platz fehlt. Nun war guter Rat teuer. Und da wir nicht ganz einfallslos sind, ergab sich schnell eine sehr gute Idee. Im Treppenhaus des obersten Stockwerks, wo sich ja ohnehin noch ein Museumsraum befindet, gibt es eine hohe und ausreichend breite Wand. Und dort fanden unsere Tiere einen würdigen Platz.

 

 

 

 

Wenn man diese Bilder sieht, hat man keinesfalls den Eindruck, sich in einem Museum zu befinden. Eher glaubt man, in der freien Natur und in einem von vielen Tieren bewohnten Wald zu sein. Genau das war unsere Absicht. Ich denke, dieses Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

 

 

Doch der Weg bis zu diesem Zustand war nicht einfach und teilweise nicht ganz ungefährlich. Als erstes wurde eine Fototapete mit Waldmotiv bestellt und auf die Wand aufgebracht. Und damit hatten wir bereits das erste Problem, denn der oberste Bildteil konnte nur über eine 4 Meter lange starre Leiter erreicht werden, die auch noch auf den Treppenstufen aufgestellt werden musste. Sie stand natürlich nicht so sicher wie auf einem ebenen Boden. Mit der eingekleisterten Tapetenbahn in einer Überbreite von ca. 1 Meter ging es dann die Leiter hinauf. Oben angelangt wurde sofort klar, dass dort, wo das Bildmotiv geklebt werden musste, das obere Ende der Leiter angelehnt war. Deshalb wurde der obere Tapetenteil ca. 50 cm über dem Leiterende auf der Wand fixiert, dann der untere Bildteil mit einer Hand gehalten und gleichzeitig mit der anderen Hand die Leiter von der Wand abgedrückt, damit die Fototapete zwischen Leiter und Wand herabgelassen und geklebt werden konnte. Nach dieser Aktion ging es dann zügig aber vorsichtig die Leiter abwärts, und unten angekommen wurde der Kopf vom tropfenden Schweiß befreit.

 

 

 

Das Aufhängen der Tiere war dagegen nicht ganz so problematisch, weil wir mit anderen Leitern arbeiten konnten und nicht mehr auf Trockenzeiten der eingekleisterten Tapetenbahnen achten mussten.

 

 

 

 

 

Nun freuen wir uns über das erreichte Ergebnis und hoffen, dass noch viele Museumsbesucher sich genau wie wir an den ausgestellten Tieren erfreuen.

 

 

 

 

Auch die kleineren Waldtiere wurden nicht vergessen und in möglichst lebensnahen Situationen zur Schau gestellt. So haben wir ein Stück wilder Natur zu uns ins Haus geholt.

 

 

Das letzte Bild soll unserem kleinen Fuchs vorbehalten sein, der satt und verträumt in seine Umwelt schaut.

 

Wir hoffen, mit diesem kleinen Überblick einen Anreiz geschaffen zu haben, das Handwerk- und Heimatmuseum Vernich mal wieder zu besuchen, denn alle bisherigen Besucher waren sich darin einig:

 

Es lohnt sich!

 

 

 

 

 

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